Controller Dialog

Deutschland im Start-up-Fieber (?)

Einmal im Jahr küren Ernst and Young Deutschland zusammen mit dem Manager-Magazin den "Entrepreneur des Jahres". Neben den klassischen gibt es immer auch die Kategorie der "verheißungsvollsten Start-ups". Alle fünf der nominierten Start-ups beeindruckten mit neuen und teilweise bahnbrechenden Ideen. Elena Freisinger von der EBS Universität für Wirtschaft und Recht hat Deutschland deswegen schon mit 'Silicon Valley' verglichen, dem Eldorado für Firmengründer in USA.

Deutschland als Start-up-Oase! Welch ein Gedanke!

Andere Redner sehen Deutschland hier noch nicht auf der Erfolgsspur. Im November diesen Jahres sprach Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Haas vom Institute of Materials and Processes (Karlsruhe) auf der Steinbeis-Tagung "KMU-taugliche Wege zur Digitalisierung" zum Thema. Er schilderte das Problem so: "Digitalisierung in Deutschland leidet unter den typischen deutschen Traditionen". Hierzulande wird immer noch vor allem auf Substanz und Beständigkeit geschaut, weniger stattdessen auf brilliante Ideen oder zukunftsweisende Entwicklungen. Wurden in USA im Jahr 2015 über 500 Neugründungen allein zum Thema Artificial Intelligence gefördert, so wird eine Studie zitiert, waren es in Deutschland weniger als zehn.

Deutschland also doch eher Start-up-Neandertal?

Wir von SWOT schauen gerne und unvorbelastet auf die existierenden Mittelstands-Unternehmen, seien sie nun hochmodern und automatisiert oder traditionell strukturiert. Wir helfen Ihnen, die heutigen Anforderungen an Vernetzung, Digitalisierung und Automatisierung umzusetzen, ohne sich selbst neu erfinden zu müssen. Damit bilden wir die Brücke zwischen alt und neu.

Neu ist auf jeden Fall der diesjährige Preisträger bei den Start-ups, die Celonis GmbH aus München. Celonis konnte mit einem interessanten Ansatz punkten. Sie setzen mit ihrem Softwareprodukt auf bestehenden Data-Warehouses auf und interpretieren mit ihren eigenen Algorithmen die Daten. So stoßen Sie auf Schwachstellen bei Produktion und Prozessen; Unternehmen berichten von Verbesserungen bei der Effektivität von bis zu 30%. Eine bemerkenswerte Zahl.

Wer unseren Blog regelmäßig liest, weiß inzwischen, dass der Umgang mit Geld in einem Unternehmen - das 'Controlling' - regelmäßig im Zentrum steht. Mit der Qualität des Controllings steht und fällt der Erfolg eines Unternehmens, wie es in zahlreichen Studien, aber auch in der grausamen Realität insolventer Unternehmen immer wieder gezeigt wird. Umso wichtiger ist es, vor allem hier nach Verbesserungen bzw. Schwachstellen zu suchen! Ein Ansatz, den ich beim Celonis-Modell nicht in der Form herauslesen konnte.

Also keine Konkurrenz, sondern Ergänzung - wir das Controlling, Celonis die Prozesse? Vielleicht sollte ich mich mit den Herren dort mal treffen.

Mehr sage ich nicht.

Nikolaustag - und doch viel mehr

Am 6. Dezember 2016 traf sich die SWOT-Community Freiburg zum ersten Mal. Ziehen die Usertreffen der großen Marken, des E-Commerce oder der Open-Source-Gemeinde regelmäßig hunderte, wenn nicht tausende Besucher an einen Ort, bäckt die Community beim softwaregesteuerten Unternehmenscontrolling erstmal deutlich kleinere Brötchen. So geschieht es zunächst ganz im Stillen, daß die Heilsbringer der mittelständischen Unternehmensgesundheit in Südwestdeutschland erstmals zusammenkommen.

Der aufmerksame Leser stolpert selbstverständlich sofort über den Begriff "Heilsbringer" - ist dieser Titel nicht hemmungslos überzogen?

Es lohnt sich, wie immer, einen Blick auf die Realität zu werfen, um diese Frage zu beantworten. Einen Heilsbringer benötigen vornehmlich Unternehmen, die in die Krise geraten sind. Fragt man dort nach, wie es überhaupt zur Krise kam, erhält man stets die sogenannten exogenen Erklärungen. Das sind diejenigen Umstände, auf die die Unternehmensführung keinen Einfluß hat. Betrachten wir jedoch die tatsächlichen Gründe, zeigt sich ein anderes Bild: rund die Hälfte aller Unternehmen geraten in die Insolvenz, weil sie entweder kein Controlling hatten, oder im Controlling maßgebliche Fehler gemacht wurden bezüglich der Liquidität, beim Debitorenmanagement oder ganz allgemein bei der Erzeugung von Transparenz der Unternehmenskennzahlen.

Weil nun also schlechtes Controlling eine solch maßgebliche Rolle bei Firmenuntergängen spielt, darf man die Schlußfolgerung ziehen, daß gut gemachtes Controlling ebenso maßgeblich am Erfolg eines Unternehmens beteiligt ist.

Damit schließt sich der Kreis zum heurigen Erst-Treffen der SWOT-Community in Freiburg/Breisgau.

Es trafen sich dort SWOT-User, SWOT-Partner, SWOT-noch-nicht-Kunde und SWOT-Bereitsteller im Freiburger Brauhaus "Martinsbräu". Der Plan war, im ersten ganz bescheidenen und unverfangenen Treffen zu eruieren, wohin die SWOT-Community sinnvollerweise hinwachsen kann. Das Ergebnis: wir wollen innerhalb der nächsten sechs Monate einen weiteren Treff organisieren. Dieser wird in einer Tagungsstätte stattfinden, um produktive Arbeit zu ermöglichen. Ein Vorschlag war, eine konkrete Aufgabenstellung im Controlling-Alltag eines real existierenden Unternehmens zur Diskussion zu stellen. Im Verlauf des Treffens wird dann gemeinsam eine funktionierende Lösung auf SWOT-Basis erarbeitet. Alle Beteiligten erhalten so einen Einblick in die Arbeit der Anderen und in die Herangehensweise an komplexe Herausforderungen.

Nachdem dies alles recht einfach und überschaubar klingt, weshalb dann der Einleitungsteil über Firmenkrisen und Insolvenzen?

Ganz einfach: es fühlt sich schlicht gut an, Heilsbringer zu sein. Mehr sag ich nicht.

Aktuelle Ereignisse, wie das Brexit-Votum oder die US-Wahl, führen zu Unsicherheiten in der Unternehmenswelt.

Aktuelles Interview von SpringerProfessional mit Oliver Schlemper, Vice President Finance Europe North bei Oracle.

Link zum Interview

Kei-Zen im Controlling - Achtung, die Japaner kommen!

Wir spannen jetzt einmal einen großen Bogen. Angefangen bei der vierten Industriellen Revolution: meist kurz "Industrie 4.0" genannt, hat sie etwas Einzigartiges: sie ist die erste Revolution, die keine Revolution ist. Vielmehr auf dem Reißbrett der deutschen Bundesregierung entstanden, ist Industrie 4.0 ein Retortenprodukt, das der traditionsverhafteten Industrie in Deutschland einen kleinen Rippenstoß versetzen soll, um sich in Richtung "Zeitalter des Internet" zu bewegen.

"Das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 zielt darauf ab, die deutsche Industrie in die Lage zu versetzen, für die Zukunft der Produktion gerüstet zu sein."

Am anderen Ende des Bogens ist Japan. Japan ist als Land noch weitaus mehr der Tradition verhaftet, als die Bundesrepublik. Nicht verwunderlich also, daß von dort Methoden stammen, die zum einen einen gänzlich anderen Weg einschlagen, als Revolution-4.0, und zum anderen völlig ohne Internet und Vernetzung auskommen:

SMED, Kai-Zen, Kanban, 5S (deutsch: 5A), OEE...

Diese wohl bekanntesten fünf der zahlreichen japanischen Organisations-Strategeme haben alle eines gemeinsam:

- die Optimierung jedes einzelnen Arbeitsschrittes in einem Produktionsprozeß

- die Kommunikation unter den einzelnen Arbeitsschritten zum Zwecke der Optimierung des ganzheitlichen Systemes

- die Erkenntnis, daß Optimierung ein ständiger Prozeß ist, und keine einmalige Aktion

Der ICV traf sich am 8. November 2016 um abseits vom Internet-der-Dinge, Big Data und Industrie 4.0 über die japanischen Methoden der ständigen Verbesserung zu referieren. Der ICV ist der Internationale Controller Verein - und man könnte sich fragen, ob Controlling denn nichts mit moderner IP-Vernetzung zu tun habe? Bedeutet ein Kongress über Controlling unter vollständiger Auslassung von Industrie 4.0, daß wir, wenn wir Controller sind, uns über die vierte industrielle Revolution gar keine Gedanken zu machen brauchen?

Ich nehme die Antwort hier vorweg: weder schließt das eine das andere aus, noch sind wir gezwungen, immer beides oder gar nichts zu nutzen. Der Königsweg ist allerdings: Methoden zur ständigen Verbesserung in Kombination mit Controlling umzusetzen. Wir zeigen, wie...

Obschon man SMED, Kai-Zen und Kanban jederzeit völlig nicht-digital mit Bleistift auf Laufkarten umsetzen könnte, ist doch auch hier im Jahre 2016 die Unterstützung durch Computertechnologie und Datenbanken nicht mehr wegzudenken. Zyklen und Qualitätszustände der Werkstücke in einzelnen Produktionsabschnitten werden kommuniziert und festgehalten, ständige Verbesserungsprozesse in Zahlen ausgedrückt gespeichert und jede Verbesserungsmaßnahme in einzelne Schritte unterteilt, die wiederum meßbar und damit auswertbar sind.

Wir von SWOT gehen gerne und mit Leichtigkeit noch einen Schritt weiter: wir füttern alle diese Daten in ein zentrales Data Warehouse - und auf dieser Basis können wir Systeme bereitstellen, die in Echtzeit und centgenau anzeigen, welche Auswirkungen SMED und Kai-Zen auf unsere Liquidität, den Cash-Flow und auf unser Betriebsergebnis haben. Damit haben die Optimierungsmethoden aus der Produktion sich elegant mit dem Controlling kombiniert.

Erst, wenn wir das können, sind wir im Internet-Zeitalter wirklich angekommen.

Mehr sage ich nicht.

fürs persönliche Well-Being

Auch die Herbstferien sind vorüber, der Alltag hat längst Einzug gehalten - und die Frage, wie gut wir uns fühlen, stellt sich wieder täglich. Man kann sie beantworten, indem man beobachtet, mit welchem Gefühl man nach dem 'typischen' Arbeitsablauf den Tag beschließt. So gibt es zum Beispiel Tage, an denen man mit einem tollen Gefühl schlafen geht. Beispielsweise, wenn man gerade sein Geschäftsmodell bestätigt bekommen hat - vom Gründer und Geschäftsführer des BARC Institutes, Herrn Dr. Carsten Bange höchstpersönlich.

- von Volker Boelsch


Was war passiert?

Dr. Bange wurde Ende August interviewt zum Thema "was zeichnet gutes Reporting aus". Jeder, der schon unzählige nicht-gute Berichte durchgehen musste, wird wohl mit gespitzter Aufmerksamkeit weiterlesen. Hier zusammengefasst die wichtigsten Punkte:
- weniger-ist-mehr
- Fokus auf die wichtigen Daten
- sparsamer und gezielter Einsatz von Farben

Soviel zur Aufmachung. Herrn Dr. Bange gebührt vollste Zustimmung. Interessanter indes wurde es, als jüngste Trends in die Beschreibung des Idealbildes einflossen - denn selten habe ich so treffend unsere ureigenen Überzeugungen zusammengefasst gelesen.

- Darstellung auf mobilen Geräten
- Möglichkeiten des Self-Services
- Reporting als eine Facette der Business Intelligence
- Data Mining und predictive Analytics

Wir von SWOT heben es gerne und oft als Kernaussage hervor: Unternehmensentscheidungen müssen von einer soliden Faktenbasis getragen werden. Testen Sie sich selbst! Werden Sie alarmiert, wenn ein Konkurrent gerade Ihren Kernmarkt angräbt? Haben Sie wirklich alle Daten zur Verfügung, um eine solche Veränderung wahrnehmen zu können? Oder aber: werden Sie in Ihrem Kernmarkt überhaupt noch die nächsten fünf Jahre überleben können?

Die Aufzählung von Herrn Dr. Bange umreißt einen guten Teil des SWOT-Geschäftsmodelles. Eine einzige Ergänzung ist nun angebracht: die Datenbasis.

Was ist gemeint? Als erstes muss sichergestellt werden, dass zunächst einmal alle Daten zur Verfügung stehen. Sämtliche softwaregestützten Managementsysteme, dazu die Daten aus der Produktion, sonstige Statistikdaten aus Lagerwirtschaft oder Zugangskontrolle. Um diese Daten verfügbar zu machen, sind passende Schnittstellen vonnöten. In einem Data Warehouse werden die Daten vereinheitlicht zusammengeführt. Wenn diese Vereinheitlichung ordentlich und sauber bewerkstelligt wurde, sind die Daten als Ganzes abfragbar, analysierbar, planbar und kalkulierbar.

Für gutes Reporting befolgen Sie wieder die Gedanken von Dr. Bange. Falls Ihnen die Datenbasis dazu fehlt, oder falls gutes Reporting Ihnen zur Unternehmenssteuerung noch nicht genügt, dann sprechen Sie mit uns.

Mehr sage ich nicht.

Nachhaltigkeit im Controlling

 

Schon 2001 hat der Vorstand des IT-Dienstleisters DATEV eG deren "Leitlinien für nachhaltiges Wirtschaften" verabschiedet. Mitte September wurde von der Péter-Horváth-Stiftung unter Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Péter Horváth und dem Internationalen Controller Verein mit deren Vorstandsvorsitzende Siegfried Gänßlen auf dem 30. Stuttgarter Controller-Forum der Green-Controlling-Preis an die Datev eG verliehen - für deren "Nachhaltigkeitscheck: Führungsinstrument zur Verankerung von Nachhaltigkeit in der Unternehmenssteuerung". Grund genug, sich mit diesen Leitlinien etwas näher zu beschäftigen.

- von Volker Boelsch

Die DATEV eG in Nürnberg ist eine eingetragene Genossenschaft. Mitglied kann nur werden, wer Anwalt, Wirtschaftsprüfer oder Steuerberater ist. Das Geschäft der Datev ruht auf zwei Säulen: dem Verkauf von Softwarelizenzen um alle Themen der Steuern, Buchhaltung und Finanzen, sowie der Dienstleistungen für Mitglieder, aber auch deren Mandanten.

Bei einem Unternehmen, das keine Rohstoffe verarbeitet, keine Logistik erfordert und keine Produktion im eigentlichen Sinne betreibt, stellt sich die Frage, an welcher Stelle die Leitlinien für nachhaltiges Wirtschaften eigentlich greifen sollen. Ein Blick in die Leitlinien verrät: die DATEV "verfolgt das Ziel, nicht nur beim Dienstleistungsangebot, sondern auch beim Umweltschutz Fortschritte zu machen". Eine nähere Erläuterung fehlt leider.

Inhaltlich orientiert sich die geforderte Nachhaltigkeit an fünf Querschnittsempfehlungen, die für alle Bereiche gelten: 1. Kundenbindung - 2. Arbeitgeber-Attraktivität - 3. Innovationsfähigkeit - 4. Umweltschutz - 5. Erfolgswirtschaftlichkeit. Zusammengefasst bedeutet dies, nach dem kleinen Einmaleins der Unternehmensführung zu arbeiten (Punkte 1. bis 3.), ein Lippenbekenntnis zum Umweltschutz abzugeben und mit Ressourcen so umzugehen, dass kein Geld verschwendet wird. Um es mit Joschka Fischer zu sagen: "I'm not convinced!".

Was wäre denn ehrlicher? Zum Beispiel ein Bekenntnis zur Arbeitsplatzsicherung der Angestellten durch nachhaltiges bzw. ganzheitliches Wirtschaften. Basierend auf diesen fünf Fragen:

  • haben Sie einen Überblick über sämtliche Vorgänge in Ihrem Unternehmen, und wie diese miteinander zusammenhängen?
  • stehen die Einheiten für operative und strategische Planung in Kontakt bzw. arbeiten diese zusammen?
  • betreiben Sie ein gemeinsames Repository, ein "Financial Data Warehouse", um alle Finanzdaten, statistischen Werte und Leistungskennzahlen gemeinsam auswerten zu können?
  • existiert eine Plattform, mittels derer dieses Data Warehouse für szenarienbasierte Planung, für Kalkulation, für Zustandsanalyse und für intelligentes Forecasting verwendet werden kann?
  • sind Sie in der Lage, aus diesen Auswertungen ganzheitlich Schlüsse zu ziehen, die den Erfolg Ihres Unternehmens nachhaltig sichern?

Antworten hierauf schulden Sie nicht nur Ihren Angestellten, sondern auch Ihren Vorständen, Aufsichtsräten, Gesellschaftern, Teilhabern und Aktionären.

Sind Sie auf der Suche, aber es fehlt Ihnen noch das Konzept? Das geht vielen so, sprechen Sie einfach mit uns.

Mehr sage ich nicht.

ein Best-Practices-Szenario

Instrumente gibt es nicht nur beim Musiker, Piloten oder beim Arzt. Auch beim Controlling für den Mittelstand spielen sie eine Rolle, sagt Siegfried Gänßlen, der früheren CEO von Hansgrohe.

Hr. Gänßlen wurde Anfang September in seiner Funktion als Vorsitzender des Internationalen Controller Vereines zum Thema "Best Practices beim Controlling im Mittelstand" interviewt. Best Practices, so der Vorsitzende, seien nur mit den passenden Instrumenten umzusetzen. Diese Instrumente müssen, um ihre Eignung unter Beweis zu stellen, immer einen ersten Eingangstest bestehen: tragen sie zu Wachstum und Profitabilität bei?

Die digitale Transformation, so Gänßlen, bietet dem Controller Daten in einer Aktualität und Qualität, wie es sie bisher noch nicht gab. Doch wie sieht die Wirklichkeit aus? In vielen Unternehmen startet der Controller eine Abfrage an das FiBu-System oder ERP, um als Ausgabe endlose Zahlenkolonnen zu erhalten - aus denen er sich schließlich die gewünschten Zahlen zusammensucht und vielleicht noch graphisch aufbereitet.

Im Best-Practices-Szenario dagegen hat der Controller ein Dashboard zur Verfügung, ein Entscheider-Cockpit, das ihm Zugang zu verschiedenen Abfragemöglichkeiten eines Data Warehouses bietet. An diese Datenbank, das Data Warehouse, sind beliebig viele, im Idealfall alle vorhandenen Systeme des Unternehmens angeschlossen. So werden Daten aus Standardsoftware wie ERP, CRM, FiBu - aber auch aus Projektmanagement, Personalverwaltung, Zugangssystemen bis hin zu Anlagensteuerungen gesammelt, qualitativ aufbereitet und regelkonform abgelegt. Und: diese Daten liegen immer in Echtzeit vor. Das benötigte Ergebnis kommt auf Knopfdruck.

Ich schaue nun gedanklich in die Runde und denke an all diejenigen, die gerade Ihren Monatsabschluß oder eine Projekt-Nachkalkulation auf MS-Excel vor sich liegen haben und wissen, sie werden dieses Dokument auch noch morgen und übermorgen bearbeiten müssen, wenn das Ergebnis halbwegs stimmen soll. Wie weit ist das denn - frage ich - von 'Best Practices' entfernt?

 

Zeit, mal mit uns zu sprechen, denn es geht viel einfacher. Mehr sag ich nicht.

- von Volker Boelsch

Welche Kennzahlen sind am aussagekräftigsten und wichtigsten?

 

Kennzahlen spielen im Controlling eines Unternehmens eine große Rolle. Es gibt eine Vielzahl von ihnen. Welche Kennzahlen sind am aussagekräftigsten und wichtigsten?
 
 
 

„Effizienter planen mit Advanced Planning. Status Quo und Nutzen fortgeschrittener Planungsansätze“

 

 

Industrie 4.0 und Aufgaben des Controllings

Spannendes Referat von Prof. Dr. Holger Wassermann zum Thema Controlling 4.0:

„Die aktuelle Aufgabe des Controllings ist es, Transformationsprozesse anzustoßen und die Geschäftsführer der mittelständischen Unternehmen dazu zu drängen, sich jetzt mit dem Thema Industrie 4.0 auseinanderzusetzen und ggf. neue Geschäftsmodelle und Strategien für die eigene Unternehmung zu entwickeln“, so Wassermann.

Den detaillierten Bericht finden Sie auf dem Blog der FOM:

Prof. Dr. Roland Wolf

 Folgendes Value Konzept wurde mit SWOT umgesetzt, gern empfehlen wir Ihnen folgende Lektüre:

Wertorientierung

Seit den 90er Jahren ist die Steigerung des Unternehmenswertes die neue Top-Zielgröße der kapitalmarktorientierten Unternehmen. Zur internen Umsetzung wurden verschiedene Residualgewinn-Modelle wie Economic Profit, Economic Value Added© und CFROI entwickelt. In der externen Analyse wird aber nach wie vor das althergebrachte Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) verwendet.

KVV - Das Kurs-Value-Verhältnis

Die von Prof. Roland Wolf entwickelte Kennzahl KVV - Kurs-Value-Verhältnis beendet diesen Anachronismus und setzt den Aktienkurs ins Verhältnis zum Residualgewinn eines Unternehmens. Der Residualgewinn (Value Added) berechnet sich dabei aus dem Erfolg nach IFRS vor Steuern und Zinsen abzgl. der mit dem WACC berechneten Kapitalkosten. Das KVV cfrv drückt damit einen Multiplikator zur Value-basierten Performance eines Unternehmens aus.


 Die kompletten Ausführungen finden Sie unter www.cfrv.net

Das Thema permanente Nachkalkulation ist aktueller denn je. Sie finden uns und einen unserer Anwenderberichte zu diesem Thema in der aktuellen Ausgabe des is-report - seit Jahren die Informationsplattform für Business Solutions. (Seite 33 und 62)

www.isreport.de

Automobilzulieferer

Nachkalkulation bei WMK

Lesen Sie im Anwenderbericht von WMK wie ein Automobilzulieferer mit Hilfe von SWOT das Produktportfolio auf Ihre Deckungsbeiträge hin transparent macht und eine permanente Nachkalkulation ohne manuelles Eingreifen implementiert hat:

Referenzenübersicht

 

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