Controller Dialog 2017

18. und 19. Mai 2017 in Berlin

In letzter Zeit wird viel über neue Entwicklungen im Controlling gesprochen: Es müsse bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen von Anfang an mit am Tisch sitzen, in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und so zeitnah wie nur möglich berichten. Das Controlling müsse schneller werden, denn in Zeiten von Terror, Trump und Brexit löse das eine Szenario schnell das andere ab. Herzlich willkommen zum Controller Dialog 2017!

 

 

Controller Dialog 2017 - Das Event in der Zusammenfassung

Der Controller Dialog war auch dieses Jahr wieder ein Erfolg.
Wir durften mit Ihnen zwei fachlich wertvolle und angenehm sommerliche Tage verbringen, die für uns nicht nur eine erfolgreiche Neuauflage des Controller Dialog 2016 waren.
Vielmehr sehen wir die Veranstaltung mit einer um 50% gestiegenen Teilnehmerzahl gegenüber dem letzten Jahr am Anfang einer erfolgreichen Eventreihe, auf der wir Ihnen, den Teilnehmern, jedes Jahr den größten Outcome bieten möchten. Mit interessanten Vorträgen erfahrener Referenten aus Hochschule und Praxis sowie den neuesten Trends aus der Welt des Controllings möchten wir ein Zentrum für gewinnbringenden Austausch zwischen Controllern schaffen. Daher hoffen wir, Sie auch im nächsten Jahr wieder in Berlin empfangen zu können, zum Controller Dialog 2018.


Die Vorträge

Vom „Zahlenknecht“ zum „Entscheidungsunterstützer“ – das Rollenbild des Controllers im Wandel
Maik H. Lais, SWOT Controlling GmbH

In letzter Zeit wird viel über neue Entwicklungen im Controlling gesprochen:  Es müsse bei der Digitalisierung von Geschäftsprozessen von Anfang an mit am Tisch sitzen, in Entscheidungsprozesse einbezogen werden und so zeitnah wie nur möglich berichten. Das Controlling müsse schneller werden, denn in Zeiten von Terror, Trump und Brexit löse das eine Szenario schnell das andere ab. Kein Zweifel, die situativen Anforderungen verändern sich und damit  auch die erwarteten Skills – Kommunikation wird für Controller zu einem Schlüsselbegriff.

Herzlich willkommen zum Controller Dialog 2017!

Status Quo der Unternehmenssteuerung und Effektivität von Controllingprozessen im ambitionierten Mittelstand
Prof. Dr. Roland Wolf

Die großen DAX-Tanker werden auf oberster Unternehmensebene im Schnitt mit zwölf KPIs gesteuert. Rund zehn Tage dauert die Erstellung eines Monatsberichts. Kein Wunder, dass rund die Hälfte einen Vorabbericht zum Monatsbericht erstellt. Nur 10 Prozent bildeten aber das Geschäftsmodell hinreichend in Kennzahlen und im Reporting ab, sagen die Kapitäne und Offiziere. Und auch nur ein Viertel von ihnen ist mit dem Zukunftsbezug des Reporting zufrieden. Und wie sieht das alles im Mittelstand aus? Wir haben nachgefragt.

Unternehmenswerte entwickeln – und was Controlling hierzu leisten kann
Mark Walther, Walther Management GmbH

Geschäftsmodelle entwickeln und Restrukturierungskonzepte umsetzen: Ob mit Hilfe strategischer Neuausrichtung, Ausbau bestehender oder Erschließung neuer Geschäftsfelder – ohne transparenzschaffende Maßnahmen wie Controlling, Management-Informationssysteme und Business Intelligence sind solche Entscheidungen reine Blindflüge. Aber zunächst stellt sich die Frage, an welchen Hauptstellhebeln angesetzt werden kann, um innerhalb von drei Jahren den Unternehmenswert deutlich zu steigern.

Mehr Ertrag – weniger Risiko – mehr Wert. Instrumente des Controllings zur Kapitalbeschaffung
Michael D. G. Wandt, Bundesverband Kapital für den Mittelstand e.V.

Ob alternative Finanzierungsformen, Wachstum durch Fördermittel oder Schonung der Liquidität für Investitionen. Wenn es um Fragen der Kapitalbeschafung geht, ist vor allem das Controlling gefragt. Die Controllingaufgabe der Liquiditätssicherung betrifft eine ausreichende Finanzierung genauso wie ein professionelles Abrufmanagement bei Zuschüssen und anderen Fördermitteln. Michael Wandt gibt tiefere Einblicke in die Rolle des Controllings, wenn es um Fördermittel geht. Über 30 Jahre Erfahrung zeigen: Wachstum darf nicht an Kapital und Kapital nicht an Sicherheiten scheitern.

Lebenswerke schaffen – Start up Controlling
Jürgen Dörmeier, Kinematics GmbH

Die Entwicklung? Noch unklar. KPIs? Noch genauer zu definieren. Cash-Burn-Rate? Beeindruckend! Auch an erfahrene Controller stellen Start-ups hohe Anforderungen, da gerade bei ihnen hohe Flexibilität gefragt ist und das bei kaum vorhandenen Erfahrungswerten, dafür aber umso mehr Sondereinflüssen und Einmaleffekten. So ist es nicht verwunderlich, dass neben den klassischen BWL-Kennzahlen je nach Branche noch weitere KPIs hinzukommen. Jürgen Dörmeier hat viele Start-ups begleitet, und obwohl Start-ups sehr unterschiedlich sind und die Steuerungsmechanismen sich von Branche zu Branche stark unterscheiden, sind die Grundproblematiken oft sehr ähnlich. 

Sozial-Controlling: Wenn Umsätze und Fördermittel auf Jahre durch Kostenträger und Gesetze gedeckelt sind
Gabriele Heller & Bernd Blessing, Heller-Consulting GmbH

Auch in der Sozialwirtschaft müssen Sachkosten und interne Prozesse verstärkt in den Fokus des Controllings rücken.   Die Anwendung moderner Controlling-Instrumente im Einkauf, wie zum Beispiel die Steuerung der Supply Chain, mehrschichtige ABC-Analysen oder die Optimierung der Beschaffungsprozesse und Abläufe mittels „Purchase to pay“, ermöglichen dem   Controlling die Sachkostenreduzierung, mit einem Schwerpunkt auf Transparenz und Compliance.  

Aus der Welt des dynamischen Reportings
Johann Wiesmüller, Target Consulting

Wie wirkt sich der digitale Wandel auf das Controlling aus? Wie verheiratet man das SWOT Data-Warehouse mit MS Reporting-Services und dies wiederum mit MS Word und PowerPoint-Präsentationen?

Referenzkunden
Uelzenaad AUGROSTU BerlinSage bäurer GmbHHochschule für Technik und Wirtschaft BerlinFranz Schuck GmbHWMK Maschinenbau R. Wagner GmbHFOM Hochschule für Ökonomie und ManagementIVS GmbH