Controlling im öffentlichen Nahverkehr mit SWOT
06.01.2018

Interview mit Christian Schäfer, Geschäftsführer der In-der-City-Bus GmbH Frankfurt


Für die öffentliche Mobilität sorgt in Frankfurt am Main u. a. der Busverkehr, der wichtige radiale Verkehrsbeziehungen herstellt und auch entlegene Stadtteile anbindet. Das kommunale Unternehmen In-der-City-Bus GmbH (ICB), eine 100% tige Tochtergesellschaft der Stadtwerke Holding, stellt mit rund 330 Busfahrern, 136 modernen Bussen und jährlich rund vier Millionen Fahrplankilometern sicher, dass rund um die Uhr auf den Verkehrshauptschlagadern und in den Randlagen der Stadt öffentliche Mobilität auf einem guten Niveau angeboten werden kann.

 

Christian Schaefer
Geschäftsführer der In-der-City-Bus GmbH Frankfurt, ist der erste ÖPNV-Kunde von SWOT.


Warum hat sich die ICB für SWOT entschieden?

Schaefer: „Unser zentrales Thema war immer die Trennungsrechnung, also die Darstellung der eindeutigen Trennung zwischen eigenwirtschaftlicher und gemeinwirtschaftlicher Tätigkeit auf Vollkostenbasis. Die Trennung ist wichtig um Quersubventionen zwischen beiden Bereichen zu verhindern. Hierzu gehören die eindeutige Abgrenzung der Tätigkeitsbereiche, nachvollziehbare Schlüsselungen von Kosten aus Bereichen die für mehrere Tätigkeitsbereiche Leistungen abgeben und die Integration in das interne Rechnungswesen einschließlich der Managementinformationssysteme. Und irgendwann steht man vor der Frage, geht das nicht alles einfacher und schneller als mit Excel? Mit SWOT haben wir die Prozesszeiten für das Reporting schlicht halbiert.

Studien über das Reporting in mittelständischen Unternehmen zeigen, dass der Detailgrad oft als nicht ausreichend genug empfunden wird.

Schaefer: „Das kann ich gut nachvollziehen. Auch wir sehen jetzt deutlich klarer, wie sich unsere Kosten aufsplitten, denn mit groben Kennziffern wie Kosten pro Kilometer kratzen sie allenfalls an der Oberfläche. Jetzt sehen wir pro Bus im Detail, wie sich die Kosten für Treibstoff, Betriebshofzeiten, Kapitalkosten und Instandhaltung usw. zusammensetzen. Durch die Integration von Leistungskennzahlen bekommen wir einen besseren Überblick über die Wirkungsgrade wie etwa über die Fahrplanwirkungsgrade. Denn ein Bus, der auf dem Hof steht, verdient kein Geld. Besonders interessant ist das natürlich, wenn wir zukünftig unsere batterieelektrischen Busse unter die Lupe nehmen und mit „klassischen“ Dieselbussen vergleichen. Die Politik will zurecht wissen, welches Zahlenwerk sich mit e-Mobilität im ÖPNV verbindet. Fundierte Informationen aus dem Controlling können da sehr hilfreich sein, um die richtigen Entscheidungen zu treffen.



Rund 80 % der mittelständischen Controllingverantwortlichen erwarten, dass sich das Controlling künftig deutlich mehr mit Was-wäre-wenn-Szenarien befassen wird ...

Schaefer: „Das sehe ich auch so, schließlich können Zuschusshöhen auch mal schwanken und wie wollte man dann argumentieren, welche Folgen das mittel- und langfristig haben wird? Aber aktuell ist es für uns noch viel wesentlicher, dass wir durch den Einsatz von SWOT einen großen Schritt in der integrierten Finanzplanung vorangekommen sind. Mit Excel plagt man sich unnötig ab und im ERP kann man halt nicht planen.

 

Wir danken für das Gespräch.

 

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